Quellensteuer

Arbeitnehmer, welche die fremdenpolizeiliche Niederlassungsbewilligung (C-Ausweis) nicht besitzen, unterliegen der Besteuerung an der Quelle. Dies bedeutet, dass der Arbeitgeber ihnen die Quellensteuer direkt vom Lohn abzieht und diese an das zuständige Steueramt überweist.

Welche Einkünfte unterliegen der Quellensteuer?

Sämtliche Einkünfte aus einem Arbeitsverhältnis sowie Ersatzeinkünfte wie Taggelder unterliegen der Quellensteuer.

Welche Abzüge sind bei der Erhebung der Quellensteuer berücksichtigt?

Im kantonalen Quellensteuertarif sind die Abzüge für Berufskosten, Versicherungsprämien und Sozialabzüge pauschal enthalten. Da im Quellensteuertarif die Abzüge pauschal berücksichtigt sind, kann beim Kanton ein Antrag auf Rückerstattung bzw. eine Korrektur der Quellensteuer eingereicht werden. Dies macht Sinn wenn effektiv höhere Abzüge geltend gemacht werden können oder gewisse Auslagen wie Schuldzinsen, Einzahlung in die dritte Säule oder Alimenten vorliegen, welche im Tarif nicht berücksichtigt sind.

Ausnahmen

Ausländische Arbeitnehmer mit einem Bruttolohn über CHF 120‘000 unterstehen dem ordentlichen Verfahren und müssen somit eine Steuererklärung abgeben. Die bereits vom Lohn abgezogene Quellensteuer wird an die ordentlichen Steuern angerechnet.

Fristen

Ein Antrag auf eine nachträgliche Veranlagung muss im Kanton Zürich bis spätestens am 31.03. des Folgejahres dem Steueramt vorliegen. Anträge die zu einem späteren Zeitpunkt eingereicht werden, werden nicht mehr berücksichtigt.

Aktuell

Der Bund prüft ob künftig allen ansässigen Quellensteuerpflichtigen nachträglich eine ordentliche Veranlagung offenstehen soll.

Nützliche Links & Downloads

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